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Was ist Schweizer Italienisch und warum ist eine sprachliche Adaption Ihrer Übersetzungen wichtig?

Ungefähr 500’000 Schweizer, also 6,5 % der Bevölkerung, sprechen Italienisch. Italienisch ist die Hauptsprache in allen Teilen des Tessins und in einem kleinen Teil des Kantons Graubünden; etwa 15 % der Bündner Bevölkerung spricht Italienisch.

Italienisch ist die dritthäufigste Sprache der Schweiz – und, noch viel wichtiger, sie ist auch Amtssprache auf Bundesebene.

Im Kanton Tessin und in den Südtälern des Kantons Graubünden dient Italienisch auf kommunaler und kantonaler Ebene als alleinige Amtssprache.

In der Schweiz haben sich die deutsche und die französische Sprache, die in anderen Landesteilen gesprochen werden, auf die italienische Sprache ausgewirkt. Dies ist aus zahlreichen Beispielen ersichtlich, wie beispielsweise beim Wort medicamento, das früher auch in Italien bekannt war, bevor es nicht mehr verwendet und durch medicina oder medicinale ersetzt wurde, oder bei der allgegenwärtigen «azione» (deutsch Aktion), das die vielen Sonderangebote bezeichnet.    

Das politische System der Schweiz hat zu Bezeichnungen geführt, die in Italien völlig unbekannt sind: beispielsweise der Consiglio degli Stati (Ständerat), die Kammer des eidgenössischen Parlaments.

Dies betrifft jedoch bei weitem nicht nur die öffentliche Verwaltung, sondern in einem hohen Mass auch alle Branchen der Schweizer Wirtschaft. So sind z.B. im Bankwesen oftmals Bilanzen, Marktberichte, Fondsprospekte von Schweizer Banken und Finanzdienstleistern, die aus reinen Kostengründen im Ausland übersetzt wurden, in der Schweiz zum Teil unverständlich und sogar unbrauchbar oder können manchmal auch zu Missverständnissen mit relevanten Folgen führen.

Unternehmen, die das lukrative Marktpotenzial der Schweiz ausschöpfen möchten oder strategisch interessante Verbindungen zu Unternehmen in der Italienischen Schweiz herstellen möchten, sind auf muttersprachliche Übersetzer angewiesen, die in der Schweiz leben, hier aufgewachsen und studiert haben und sich mit den sprachlichen Besonderheiten des Schweizer Italienischen perfekt auskennen. Nur diese verstehen nämlich die politischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge des Landes und sind imstande, Ihren Text zielgerichtet und erfolgreich für diesen Markt zu übersetzen.

Doch die sprachlichen Besonderheiten sind bei weitem nicht alles, was ein muttersprachlicher Übersetzer beherrschen muss, um Webseiten, Finanzberichte, Verträge, Bilanzen oder Werbe- und PR-Material aller Art effektiv und zielgerichtet ins Schweizer Italienische übersetzen zu können.

Ebenso wichtig ist nämlich ein vertieftes Verständnis der lokalen Kultur – der Art, wie die Schweizer denken und handeln. Nur so kann Ihr Text sein Zielpublikum in der Schweiz auch wirklich erreichen und für Ihre Unternehmensziele effektiv und erfolgreich genutzt werden.

Wünschen Sie eine italienische Übersetzung, die speziell auf den Schweizer Markt ausgerichtet ist?

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Wir helfen Ihnen gerne weiter: cnolli@nolli-traduzioni.ch

Warum Qualität bei Finanzübersetzungen so wichtig ist

Die Übersetzung von Finanzinformationen verlangt ein hohes Grad an Präzision, Zuverlässigkeit und Diskretion. Ein Fehler kann gravierende Konsequenzen für die Tätigkeit eines Finanzinstituts haben. Daher ist es von enormer Wichtigkeit, dass diese Übersetzungsarbeiten Personen anvertraut werden, welche nicht nur die notwendigen Sprachkompetenzen besitzen, sondern auch über eine ausgezeichnete akademische Kenntnisse der Finanzbranche und ihrer Märkte verfügen.

 Die Handhabung von Finanzinformationen verlangt Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Diskretion; es sind keinerlei Fehler erlaubt, da auch eine einzige falsche Angabe oder Aussage gravierende Folgen für die Resultate einer Bank oder einer Finanzinstitution haben kann. Ebenso präzise muss deshalb auch die Übersetzung von Finanztexten sein.

Um ein optimales Produkt liefern zu können, welches das gleiche terminologische Niveau des Ausgangstextes besitzt, sind spezielle Kompetenzen notwendig. Diese sind jedoch – wie viel zu oft geglaubt wird – nicht nur rein sprachlicher Natur, sondern betreffen insbesondere auch das tiefere Verständnis des Ausgangstextes.

Viele Übersetzungsbüros neigen dazu, solche Arbeiten Übersetzern anzuvertrauen, die zwar über gewisse sprachliche Kompetenzen verfügen, jedoch in den allermeisten Fällen keinerlei Kenntnisse der wirtschaftlichen und finanziellen Zusammenhänge besitzen und daher nicht imstande sind, die Ausgangstexte richtig zu interpretieren.

Die notwendigen Kenntnisse, um qualitativ hochwertige Finanzübersetzungen hervorzubringen, welche auf die Bedürfnisse der Leserschaft zugeschnitten sind, beinhalten nicht nur terminologische Kompetenzen, die durch eine Reihe von Glossaren und die regelmässige Konsultation von einschlägigen Quellen angeeignet werden können, sondern auch eine heuristische Kenntnis der Finanzwelt sowie deren Produkte und Märkte.

Es genügt dabei nicht, zu wissen, «wie man ein bestimmtes Wort übersetzt»; man muss vor allem wissen, wie man in dieser Branche «denkt» und «spricht».

Zudem soll die Übersetzung von Finanztexten so weit wie möglich die ständige Entwicklung des Finanzsektors, der Finanzmärkte und der spezifischen Bedürfnisse der Institutionen, welche auf diese Märkten tätig sind, widerspiegeln. Die Übersetzungstätigkeit für Banken und Finanzdienstleister darf dabei niemals statisch sein, sondern sollte sich parallel zu dieser ständigen Evolution weiterentwickeln.

Ein weiterer Aspekt, welcher allzu oft unberücksichtigt bleibt, ist die «Kundenorientierung», d.h. die Berücksichtigung des Zielpublikums, welches im Endeffekt den Text lesen wird.

Betrachten wir zum Beispiel den Fall eines Marktberichts, welcher je nach Situation von den Retailkunden einer Bank oder aber von einer Gruppe Finanzanalisten gelesen wird: erstere besitzen oft nur begrenzte Finanzkenntnisse und benötigen deshalb eine Übersetzung, die das Verständnis des Ausgangstextes nicht unnötig erschwert und allzu viele Kenntnisse voraussetzt, während im zweiten Fall grosse Präzision und eine exakte Wiedergabe des Ausgangstextes notwendig sind.

Daraus ergibt sich das Bedürfnis einer wachsenden Zahl von Finanzunternehmen, solche spezialisierten Arbeiten Muttersprachlern anzuvertrauen, die das Finanz- und Bankwesen wirklich kennen und auch verstehen. Es handelt sich dabei im Idealfall um Diplomökonomen, welche sich intensiv mit der Branche beschäftigen und wenn möglich eine mehrjährige Erfahrung im Finanzbereich vorweisen können.

Nur so ist es möglich, eine exakte, akkurate und dem Zielpublikum absolut verständliche Übersetzung zu liefern und dabei den «Endverbrauchern» dieser Übersetzungen jenes Sicherheits- und Zuverlässigkeitsgefühl zu vermitteln, welches für jede Bank und jedes Finanzunternehmen eine der wichtigsten Säulen des Erfolgs darstellt.

Haben Sie Fragen oder suchen Sie eine professionnelle und praktische Lösung für Ihre Italienisch-Übersetzungen?

Senden Sie uns ganz einfach eine E-Mail. Wir freuen uns darauf, Ihnen weiterzuhelfen: cnolli@nolli-traduzioni.ch

Warum Sie Ihre Übersetzungen outsourcen sollten

Übersetzungsbüro italienisch

Gross-, Mittel- und Kleinunternehmen müssen sich heute auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können. So hat letztes Jahr etwa ein mittelgrosses Schweizer Unternehmen beschlossen, ihren internen Übersetzungsdienst an externe Übersetzer auszulagern. Das Resultat ist eindrücklich: Bereits im ersten Jahr hat das Unternehmen fast eine halbe Million Franken sparen können. Die Abläufe wurden deutlich vereinfacht und sind heute flexibler, effizienter und günstiger. Die hohen Fixkosten gehören der Vergangenheit an.

Doch die hohen Kosteneinsparungen sind dabei längst nicht der einzige wichtige Aspekt für ein Unternehmen. Viele Einkaufsabteilungen gehen von der irrigen Vorstellung aus, Übersetzung sei eine leicht austauschbare Dienstleistung. Sie wird angefragt, ausgewählt und bestellt wie ein Putzmittel. Jedes Mal werden mehrere Büros oder Übersetzer angefragt und der billigste unter ihnen gewinnt das Rennen.

Das führt zu Übersetzungen ständig wechselnder Qualität und verhindert die Verwendung durchgängiger Terminologie; denn mal ist das eine Büro billiger, dann wieder das andere. Oftmals sind die billigsten Anbieter Grossagenturen im Ausland, die ihren Erfolg ausschliesslich auf ihre tiefen Preise begründen, was dazu führt, dass Ihre Übersetzungen von schlecht ausgebildetem und schnell wechselndem Personal ausgeführt werden.

Die Übersetzung von Fachtexten ist jedoch eine ganz besondere und individuelle Dienstleistung, deren Qualität in entscheidendem Masse von der Person des Übersetzers abhängt. Eine hohe Rotation der Büros bedeutet ständigen Wechsel der Übersetzer.

Wer qualitativ hochwertige Übersetzungen wünscht, muss sich daher angewöhnen, nach dem Namen des Übersetzers zu fragen ‒ nicht nach dem Firmennamen. Hat man einmal einen guten Übersetzer gefunden, ist es im Interesse des Unternehmens und seiner Effizienz und Effektivität besser, ihn zu halten, statt nach einem billigeren zu suchen.

Auf Dauer ist das auch kostengünstiger. Wieso? Der Übersetzer hat wenig Interesse daran, sich ständig in neue Fachgebiete einzuarbeiten und neue Kunden zu suchen. Er beschäftigt sich lieber intensiv mit einer Thematik. Weil er die Produkte im Lauf der Zeit besser kennenlernt, muss er weniger nachfragen. Das spart auch beim Kunden lange Arbeitszeiten. Eine langfristige Zusammenarbeit rechtfertigt für den Übersetzer auch die Investition in eine firmenspezifische Terminologiedatenbank, die seine Arbeit weiter beschleunigt und es dem Übersetzer erlaubt, die kundenspezifische Terminologie zu verinnerlichen und dem Kunden bessere Preise anzubieten.

Die langfristige Zusammenarbeit bringt vor allem dem Kunden Vorteile. Er kann besondere Konditionen aushandeln und einen Rahmenvertrag abschließen, der dem Übersetzer ein bestimmtes Volumen und dem Kunden einen günstigen Preis zusichert. Beide Seiten profitieren von dieser Art der Zusammenarbeit, die bei Großkunden längst Standard, bei kleinen und mittleren jedoch eher die Ausnahme denn die Regel ist.

Die Logik «von Dreien bekommts der billigere» wird für das Unternehmen auf Dauer teurer. Daher sollte man die allgemein üblichen Verfahrensweisen für den Einkauf im Fall von Übersetzungsleistungen eventuell ändern. Denn auch dadurch wird etwas eingespart: Verwaltungsaufwand für das ständige Anfragen und Vergleichen von Angeboten.

Wenn Qualität wichtig ist, empfiehlt sich deshalb in den meisten Fällen die Wahl eines Freelance-Übersetzers anstelle einer Agentur. Selbstständige Übersetzer sind oft auf ein oder mehrere Fachgebiete spezialisiert, verfügen oft sogar über einen akademischen Abschluss im jeweiligen Bereich und bieten nur das an, was sie wirklich gut kennen. Sie arbeiten meist flexibler, genauer und konzentrierter an einer Übersetzung, weil sie durch die kontinuierliche Zusammenarbeit den Kunden, seine Produkte, seine Werte und seine Vision besser kennen.

Da diese Übersetzer trotz bester Ausrüstung keine allzu hohen Fixkosten zu tragen haben, können sie oft bessere Konditionen und tiefere Preise anbieten. Einschlägige Studien haben bewiesen, dass Freelancer bis zu 50% billiger als Agenturen sind und trotzdem eine höhere Qualität anbieten.

Nicht zuletzt sollte darauf geachtet werden, in welchem Land der Übersetzer lebt. Gerade in den letzten Jahren hat sich unter gewissen Kunden die Mode verbreitet, Billigübersetzungen aus dem Ausland einzukaufen. Die meisten Unternehmen bereuen jedoch diese Entscheidung schon nach kurzer Zeit, weil der Übersetzer den Kunden, das Land, die Kultur und das Zielpublikum nicht kennt, die Qualität nicht stimmt und die Arbeiten nicht pünktlich bereitstehen.

Die meisten von ihnen wenden sich danach nur noch an Übersetzer, die im eigenen Land leben und arbeiten, was unter anderem die Kommunikation, und das gegenseitige Verständnis enorm verbessert.

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